Die Wahl der Qual und die Qual der Wahl

Helmuts politische Hilfestellung in Zeiten des Zweifels

Achtung: dies ist keine technische Anleitung zur korrekten Wahl.

Die findet man auf den Wahlformularen. Hier gehts um eine politische Hilfestellung. Was ist ihr politischer Wunsch? Sind Sie mit der bisherigen Ortspolitik und ihren Entscheidern um Bürgermeister Gum zufrieden und wollen Sie deshalb dass es so, etwas sympathischer und blonder, oder ähnlich weiter geht? Dann wählen sie doch einfach als Bürgermeisterin Petra Gum und die Gemeinderatskandidaten der Freien Wählergemeinschaft.


Sehr ähnlich wird die zukünftige Ortspolitik verlaufen, wenn Sie Johanna Senft als Bürgermeisterin wählen und ihre BVS-Gemeinderatskandidaten. Sie ist nie durch Abweichung von Gums Kurs aufgefallen, hat fast alles brav abgenickt, ist sich auch mit FDP-Chef Gasser sehr einig und versammelt nun nach dem Zerfall der CSU-Ortsgruppe Seefeld die meisten fahnenflüchtigen Alt-CSU-Gemeinderäte um sich. Auch hier haben Sie die Gewähr, dass es mit altgedienten Protagonisten so weiter geht wie bisher.


Etwas differenzierter wird es, wenn Sie die „neue“ CSU und ihren Bürgermeisterkandidaten Klaus Kögel wählen. Mit ihm kommen neue Gesichter für den alten Onkel CSU in modisch grüner Aufmachung in den Gemeinderat. Ob sie sich von den bisherigen 30 Jahren Seefelder CSU-Politik distanzieren und unterscheiden werden? Wer weiß?


Bleibt noch Thomas Zimmermann, Bürgermeister-Kandidat der Grünen, der Bürgerinitiative Eichenallee und der SPD. Er und seine Gemeinderatskandidaten stehen für einen zeitgemäßen und entschiedenen Wandel unserer Ortspolitik. Bürgerfreundliche und transparente Ortsentwicklung im Rahmen des angestoßenen Prozess. Ein neuer kooperativer Umgangston im Gemeinderat und im Umgang mit den Bürgern und deren Anliegen. Schluss mit den groben Hauruckaktionen und intransparenten Entscheidungen nach Gutsherrenart. Sorgfältigere und professionell fundierte Abwägungen von Umwelt- und Gewerbeinteressen. Stop des übermäßigen Flächenverbrauchs der letzten Jahre. Und nicht zuletzt ein verantwortungsvollerer Umgang im Gemeindehaushalt mit den knapper gewordenen Mitteln. Als gelernter Wirtschaftsingenieur und nach 25 Jahren im Management eines Hitech-Konzerns wird er diese Aufgaben meistern. Und zu den Grünen kam er wegen ihrer Glaubwürdigkeit.
Ich hoffe Sie können sich damit ein klares Bild für Ihre Wahlentscheidung machen:
Wandel oder Weiter so?

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